Alumni-Vortrag bei der Wissenschaftsnacht: Die Initiative „Hilfe für Syrien“

11.11.2016
Dr. Adnan Wahhoud mit medizinischen Hilfsgütern für Syrien Urheberrecht: privat

Vor einem Jahr war die Flüchtlingswelle in Deutschland und Europa das beherrschende Thema. An der RWTH haben sich zahlreiche studentische Initiativen gefunden, um den Flüchtlingen hier zu helfen.

 

So organisierte der AStA im Februar eine Flüchtlingsmesse, bei der sich die Hilfsorganisationen einem breiten Publikum vorstellen konnten. Nicht zuletzt gibt es auch Hilfe auf akademischer Ebene, denn die RWTH kooperiert mit der Berliner Kiron University, um Flüchtlingen mittels Online- und Präsenzstudium einen Hochschulabschluss zu ermöglichen.

  Zerstörte und beschädigte Gebäude in Syrien Urheberrecht: privat In zahlreichen Orten Syriens leben die Menschen zwischen Ruinen.

Unter den Helfern gibt es auch viele Alumni, die die Studenten unterstützen, aber auch eigene Projekte ins Leben gerufen haben. Ein besonderes Beispiel ist Dr. Adnan Wahhoud: Dr. Wahhoud stammt aus Syrien und studierte am ITA Textiltechnik. Im Zuge des Bürgerkriegs hat er die Lindauhilfe für Syrien gegründet. Er selbst reist mehrmals im Jahr – teilweise unter abenteuerlichen Bedingungen – in sein Heimatland, um dort vor allem medizinische Güter an verschiedene Hilfsstationen zu liefern.

Dr. Adnan Wahhoud wird Freitag, den 11.November 2016 im Rahmen der RWTH-Wissenschaftsnacht im Fo3 des Kármán-Auditoriums von seinen Erfahrungen in Syrien berichten.

Foto oben:

Dr. Adnan Wahhoud mit medizinischen Hilfsgütern für Syrien.